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Call for Papers - Chronologics: Periodisation in a Global Context

The Berlin-based Forum Transregionale Studien and the Max Weber Stiftung invite submissions for a three-day conference in Berlin on concepts of historical periodisation in transregional perspective. The conference is convened by Thomas Maissen (Deutsches Historisches Institut Paris, DHIP), Barbara Mittler (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien, HCTS), and Pierre Monnet (Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main).

 

Ausschreibung: „Und wenn wir einfach aufhörten?“ Kulturen des Krieges und des Friedens im Jahr 1917 – „Et si on décidait d’arrêter comme ça, d’un coup“? Cultures de guerre et de paix en 1917

Deutsch-französische Konferenz, Universität Frankfurt am Main, 27.-29.9.2017. 

Die Tagung dient dem intensiven Austausch deutscher und französischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über den Ersten Weltkrieg und dessen Erinnerungskulturen in Literatur und Kunst. Spezialisten und jüngere Forscher aus den Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Sozialwissenschaften werfen eine in doppelter Hinsicht vergleichende Perspektive auf das Jahr 1917 und seine Friedensinitiativen. Zum einen geht es darum, den Manichäismus der nationalen Geschichtsschreibungen durch eine deutsch-französische Perspektive zu ersetzen, in der die dringlich erscheinende Forderung nach einem Kriegsaustritt, der ohne die Perspektive eines militärischen Sieges auskommt, in seiner historischen Dimension komparativ rekonstruiert ist. Zum anderen geht es mit Blick auf das Gedenkjahr 2017 darum, die Erforschung der Kriegsausgänge („sorties de guerre“) aus einer interdisziplinären, die verschiedenen historischen Geistes- und Sozialwissenschaften bündelnden Perspektive als mehrdimensionales Phänomen zu beleuchten. Dies trägt zu einem kompletteren Verständnis des Ersten Weltkriegs und der mit ihm verbundenen wissenschaftlichen, politischen und künstlerischen Herausforderungen von 1917 bis heute bei. 

 

Call for Papers : Workshop „Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im interkulturellen Dialog“

Deutsch-französischer Nachwuchsworkshop, MPIeR, Frankfurt am Main, 08.-09. Juni 2017

Der Workshop zielt darauf ab, deutschen und französischen NachwuchswissenschaftlerInnen der Geschichtswissenschaft und der Rechtsgeschichte ein Forum zu bieten, in dem sie ihre Forschungen zu den Zusammenhängen, wechselseitigen Einflüssen und gegenläufigen Tendenzen zwischen Arbeit und Familie vom Hochmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit (ca. 1100-1815) vorstellen und im interdisziplinären Dialog diskutieren können.

 Bewerbungsfrist : 2. April 2017

Weitere Informationen im Anhang (unten).

 

Michel Wieviorka im Europa Dialog: "Racism, Antisemitism and Terrorism Today"

Dienstag, 15. November 2016 - 19:00
Campus Westend der Goethe-Universität, Raum Casino 1.802

Mit der Wiederkehr von Nationalismen, dem Anwachsen von Populismen und (gerechtfertigten o-der eingebildeten) Ängsten angesichts der wirtschaftlichen Globalisierung, mit den Flüchtlingsbe-wegungen und der allgemeinen militärischen und diplomatischen Instabilität vor seinen Toren – Eu-ropa heute scheint einer konjunkturellen und strukturellen Krise ausgeliefert zu sein, die seine Zu-kunft betrifft. Extreme Ansichten scheinen wieder aufzuleben, die die Politik, die Wissenschaften und den Zusammenhalt der Gesellschaft in Frage stellen.

 

Corine Defrance und Ulrich Pfeil im Europa Dialog: "Die deutsch-französische Versöhnung"

Donnerstag, 17. November 2016 - 19:00
Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg vor der Höhe

Die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 kann nicht ohne Weiteres als reine Er-folgsgeschichte verstanden werden. Vielmehr handelt es sich um eine Geschichte, die sich durch ein perma-nentes Auf und Ab, durch Widersprüchlichkeiten und Paradoxien auszeichnet. Dennoch ist es Frankreich und Deutschland immer wieder gelungen, jeweils unterschiedliche Interessen zu überwinden und neue Formen der Kooperation zu finden. Diese Anstrengungen wurden von der Öffentlichkeit beider Länder wie auch vom Ausland erwartet.