Willkommen beim IFRA

Das Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA/SHS) hat vielfältige Aufgaben: Es setzt sich nicht nur für ein Forschungsprogramm ein, das den wissenschaftlichen Austausch im deutsch-französischen Kontext fördert, sondern organisiert auch ein ganzjähriges Kulturprogramm, das sich an ein breites Publikum richtet. Das Institut versteht sich als Ort des Austausches, als Einrichtung, die sich der wissenschaftlichen Forschung im deutsch-französischen Kontext verschrieben hat, als lokal verankerte und international vernetzte Institution und als ein Ort, der der Verbreitung von Wissen und Ideen dient.

Auf der Website stellen wir Ihnen unter anderem

sowie unser aktuelles Veranstaltungsprogramm vor.

Vortragsreihe „EuropaDialoge/Dialogues d'Europe“: „Die Bedeutung von ›Vertrauen‹ in deutschen und französischen Unternehmen. Ein Beitrag zur Sozialpolitik in Europa“

Donnerstag, 27. Juni 2019 - 19:00
Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität; Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Wenn französische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über ihre Arbeit und Arbeitsbeziehungen befragt werden, dann sprechen sie ‒ anders als die deutschen Kolleginnen und Kollegen ‒ spontan eher von Vertrauen bzw. Misstrauen. Warum ist das so? Aufbauend auf eine vergleichende empirische Studie an deutschen und französischen Standorten multinationaler Firmen unterscheidet Zimmermann in ihrem Vortrag zwischen »instituiertem« und »prozessualem« Vertrauen, um so die Unterschiede zwischen deutschen und französischen Betrieben zu analysieren.

 

« Der Versailler Vertrag: Fluch und Segen für Europa und das deutsch-französische Verhältnis » Ein Vortrag auf Französisch des Historikers Georges-Henri Soutou

Donnerstag, 27. Juni 2019 - 19:00
Goethe Universität, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Raum IG-411, 60629 Frankfurt

Vor hundert Jahre sorgte das Verfolgen widersprüchlicher Ziele durch in Versailles dafür, dass der Frieden „zwischen zwei Stühlen“ sitzen blieb.

Auf der einen Seite versuchten die Verhandlungsführer, die von Präsident Wilson verkündete Neue Diplomatie umzusetzen, auf der anderen Seite blieben sie aber den Methoden des traditionellen europäischen Konzerts (Pentarchie) treu.