"The Presence of the Witness" von François Hartog

Donnerstag, 12. Mai 2016 - 18:00 bis 19:30
Goethe-Universität, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, IG-Farben Haus, Raum IG 457, Frankfurt a. M.

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem IFRA-SHS und der Goethe-Universität und insbesondere dem Historischen Seminar hält François Hartog, seit 1987 Forschungsdirektor an der EHESS, einen englisch-sprachigen Vortrag zum Thema »The Presence of the Witness« im Rahmen des Colloquium Classicum der Professoren Hartmut Leppin und Frank Bernstein. François Hartog hinterfragt die Rolle des Zeugen ausgehend von der Bibel und der Antike bis zu seiner Rolle heute im öffentlichen Raum.

 

Grafen und Klöster in der fränkischen Welt (Ostfrankenreich, Westfrankenreich und Burgund) Ende des 9. Jahrhunderts – Ende des 11. Jahrhunderts

 

Das Anthropos-Projekt

Das Anthropos-Projekt, finanziert von der Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wurde vom deutsch-französischen Institut für Geschichts- und Sozialwissenschaft, dem Centre Georg Simmel  der École des Hautes Études en Sciences Sociales (http://centregeorgsimmel.ehess.fr/) und dem Frobenius-Institut der Universität Frankfurt (http://frobenius-institut.de/) entwickelt. Zunächst trug das Projekt den Namen des deutschen Ethnologen Frobenius, dessen bedeutende Sammlungen Eigentum der Universität Frankfurt sind. Dank der Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule konnte 2013 das Programm mit einem Kolloquium über den Begriff und die Praktiken des Terrains in Gang gesetzt werden. Im Jahr 2014 baute das Projekt, das weiterhin den gleichen Namen trug und an dieselbigen Institutionen angegliedert war, ein Networking zwischen jungen Forschern auf und erreichte somit eine Erweiterung des Veranstaltungsprogramms.

 

Kartulare im Spiegel sozialer und schriftlicher Ordnung (9.-14. Jahrhundert)

Forschungsatelier Kartulare im Spiegel sozialer und schriftlicher Ordnung (9.-14. Jahrhundert)

Dieser Forschungsworkshop für Doktoranden und Post-Doktoranden befasst sich mit der Beziehung zwischen Kartularien und der sozialen und schriftlichen Ordnung der kirchlichen Institutionen vom 9. bis zum 14. Jahrhundert.

 

Repräsentationen, Spuren, Bilder

Workshop, Campus Condorcet Paris-Aubervilliers, 13. November 2014

Von jungsteinzeitlichen Felsenmalereien zu spätmodernen Werken der Selbstdarstellungen

Im Rahmen des Campus Condorcet Projekts „Leo Frobenius (1873-1938): eine histoire croisée der Entstehung und Aneignung ethnologischen Wissens in Frankreich und Deutschland“, bildet dieser Workshop das Ende eines Zyklus aus zwei Kolloquien und einer Ausstellung zu diesem Thema, indem er eine Bedeutungsverschiebung zu den Formen der Selbstdarstellung in der Spätmoderne vornimmt.

 

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